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QV Feier TGBC 2018

QV Feier des Thurgauer Bäcker-Confiseurmeisterverbandes
am 3. Juli in Weinfelden

Bericht und Bilder

QV Feier Bäcker-Konditor-Confiseur 2018

Am Montag, 26. Juni, füllte sich die Aula der GBS in St. Gallen binnen Minuten bis auf den letzten Platz. Anhand des Bühnenoutfits hätte sich eine Musikveranstaltung erahnen lassen können. Doch der eigentliche Grund der Veranstaltung war die Diplomfeier der Bäcker- Konditor-Confiseure EBA und EFZ der Kantone St. Gallen, Appenzell Innerrhoden, Appenzell usserrhoden und Glarus. An einer gemeinsamen Diplomfeier der Kantone St. Gallen, Glarus und beider Appenzell konnten in der Bäckerei-Konditorei 43, in der Konditorei-Confiserie 29 und in der zweijährigen Attestlehre 7 Berufsausweise überreicht werden.

79 Berufsausweise feierlich übergeben
Während zwei musikalischen Einlagen fegte ein Absolvent der EBA-Ausbildung mit dem Künstlernamen Ciccomill als Sänger über die Bühne, ganz nach dem Vorbild wie es Stress an Openairs zu tun pflegt. Der junge Künstler und Bäcker liess es ordentlich krachen. Alle Anwesenden wurden mehrmals angehalten, aufzustehen, mitzusingen, sich rhythmisch zur Musik zu bewegen und mit eingeschalteten Handy-Lichtern und Feuerzeugen die musikalische Einlage stimmungsvoll zu beenden.Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe der Berufsausweise an die Lernenden der Fachrichtungen Bäckerei-Konditorei und Konditorei-Confiserie, die das QV erfolgreich absolviert haben. In einem würdigen Rahmen und unter grossem Beifall der anwesenden Eltern, Freunden und Ausbildner durften sie die Diplome entgegennehmen. Die besten Lernenden erhielten eine Nomination für die SwissSkills.
Kandidatinnen und Kandidaten mit Bestnoten SGBC

Hat der Bäckerberuf noch eine Zukunft?
Alexandra Gort, die ebenfalls eine Einladung zur Teilnahme an die SwissSkills erhielt, antwortete auf diese Frage hin ganz entschieden. Es sei heutzutage mit den Grossbäckereien grosse Konkurrenz auf dem Markt. Doch Bäckerei- und Confiserieprodukte, die von Hand gefertigt werden, seien immer noch sehr gefragt. Die Kreativität, die Detailarbeit und Liebe eines jeden Bäckers und Confiseurs zum Beruf könne durch keine grossindustrielle Produktionslinie ersetzt werden. (Norbert Steinhard BWZT)
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Innerrhoder mit Bieridee ist «Brot-Chef 2018»

Der Schweizer Bäckerei- und Konditorei-Personal-Verband (sbkpv) erkor vor wenigen Tagen den «Brot-Chef 2018». Maurus Signer aus Weissbad setzte das Wettbewerbsthema «Bieridee» am originellsten um und holte mit Kreationen wie Bschorle-Apfelschnecken oder Brandlöscher-Grillbürli den Sieg ins Appenzellerland.

Das Thema «Bieridee» beim Branchenwettbewerb des sbkpv war perfekt auf Maurus Signer zugeschnitten: «Die Aufgabenstellung für den ‚Brot-Chef 2018‘ sprach mich nicht zuletzt deshalb sofort an, weil ich mir ab und an gerne ein ‚Quöllfrisches‘ gönne», offenbart der Bäcker-Konditor aus Weissbad mit einem Augenzwinkern. Der 22-Jährige, der seine Lehre bei der Bäckerei Sammelplatz in Meistersrüte absolvierte, motivierte nicht nur das Wettbewerbsthema, sondern auch sein aktueller Chef Marc Haueter von der gleichnamigen Bäckerei-Konditorei in Adelboden. Dank dessen Unterstützung standen Maurus Signer zu Trainingszwecken stets die Produktionsräume zur Verfügung. Daneben holte sich der junge Innerrhoder den Feinschliff im elterlichen Betrieb, dem Café Gschwend in St. Gallen.Für den Innerrhoder war die Teilnahme am «Brot-Chef 2018» der erste Berufswettbewerb, den er bestritt. Für das Finale der besten vier qualifizierten sich diejenigen Kandidaten, deren zehn Bier-Rezepte die Fachjury am meisten überzeugten. Am Finaltag galt es für Maurus Signer und seine Mitstreiter innerhalb von fünf Stunden zehn Produkte in den Kategorien Spezial-Brot, Kleingebäck, Catering und Schaustück herzustellen. So wurde für die Finalisten aus der «coolen» Bieridee intensive Arbeit. «Ich wollte für jedes meiner Produkte die passende Bierspezialität oder -Komponente finden. Beim Bier ist es vor allem schwierig, dass der Geschmack nach dem Backen sich nicht gänzlich verflüchtigt», beschreibt Maurus Signer die Herausforderungen.

Die alljährliche Berufsfrauen Tagung des OBC, ein voller Erfolg!

Über 100 begeisterte Mitarbeitbeiterinnen, sowie Betriebsinhaberinnen und einige Bäcker-Confiseurmeister liessen sich von Yvonne Villiger durch ihren Humor anstecken. Mehr Humor in der Arbeitswelt bringt uns weiter und schafft Raum für Kreativität. Frau Villiger gelang es die Anwesenden zu fesseln und entlockte ihnen mit ihrem eigenen Humor und ihrer Ausstrahlung viele spontane Lacher. Im zweistündigen Meeting gab sie viele wertvolle Tipps im Umgang mit Kunden, Mitarbeitern oder Arbeitskolleginnen. Dabei waren die Teilnehmerinnen immer wieder aufgefordert selber mitzumachen, dabei kam der Antistressball oder der Lachstab zum Einsatz. Es herrschte den ganzen Nachmittag eine fröhliche und lockere Stimmung. Die Teilnehmer spendeten der Referentin einen frenetischen Schlussapplaus.
Zum Abschuss des gelungenen Anlasses durften sich die Verkaufsspezialistinnen am Stehlunch bedienen, sich untereinander austauschen und Kontakte pflegen. Durch die grosszügige Unterstützung vieler Sponsoren ist die Tagung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. Herzlichen Dank den Organisatorinnen Monika Segmüller und Susanna Räber.

Bäcker Krone 2017

Die Bäckerkrone 2017 geht in die Ostschweiz.
Der junge initiative Bäcker-Konditor
Fabian Füger aus Mörschwil
gewinnt die begehrte Auszeichnung für seine
"Bäckerei Füger Handmade" in Steinach.

Herzliche Gratulation

Der Wellnesszone für Teige die Krone aufgesetzt

Die «Bäckerkrone 2017» trägt der junge und erfolgreiche Bäcker-Konditor Fabian Füger. Diese wurde ihm am SBC-Kongress in Lausanne für seine «Bäckerei Füger Handmade» in Steinach (SG) verliehen.

Überzeugt haben die Jury die innovativen Ideen des initiativen Ostschweizer Berufsmanns. Hier wird das Bäckerhandwerk mit viel Leidenschaft und Berufsstolz «live» gelebt. Die Teige werden schonend hergestellt und in «Barrique»-Holzfässern – in der sogenannten «Wellnesszone» – über 16 Stunden gelagert. So wird den Broten ein aussergewöhnliches Geschmackserlebnis verliehen und sie bleiben lange frisch. Die Rohstoffe – Mehl, Bodenseewasser, Backhefe und Salz – stammen aus der Region. Täglich stellt das Füger-Team ohne Maschineneinsatz acht Brotsorten her.

Fürs «Mühlibrot» werden die Weizen-Dinkelkörner in der hauseigenen Steinmühle schonend für den Tagesbedarf gemahlen und am Nachmittag zum «Mühliteig» verarbeitet. Für Fabian Füger steht Transparenz im Zentrum: «Wir wollen nichts verstecken.» Deshalb wird an der Verkaufstheke vor dem Kunden produziert. Die Gipfeli sind jeweils nicht älter als eine halbe Stunde (siehe auch «panissimo» Nr. 47 vom 25. November 2016).

Handwerk, Leidenschaft und die Freude am Besonderen

Die «Bäckerei Füger Handmade» in Steinach überrascht ihre Gäste immer wieder aufs Neue mit innovativen Einkaufs- und Genusserlebnissen. Die Kunden geniessen vielfältige Sonntagsbrunchs und können ihre Liebsten mit einem in der «Handmade-Bäckerei» selbst gebackenen Brot-Herz überraschen. Ein Glacé-Buffet lädt zum Träumen ein. Aus frischen, regionalen Früchten, Milch und Zucker stellt das Füger-Team täglich vor den Augen der Gäste köstliche Glacé-Variationen her. Beim «Zopf-Back-Event» und «Pizza-Event» können die Gäste selbst Hand anlegen. «Doppelt Energy Tanken und mit voller Leistung durch den Tag.» – für E-Mobile bietet die «Bäckerei Füger Handmade» eine Stromsäule direkt vor der Eingangstüre an. Das Aufladen ist kostenlos.

Die Geschichte der «Bäcker Füger Handmade» geht bis ins Jahr 1850 zurück. Heute führt die fünfte Generation – die sechste ist in den Startlöchern – das in der Bodenseeregion verankerte Familienunternehmen.

Die «Bäckerkrone»

Mit der mit 20 000 CHF dotierten «Bäckerkrone» anerkennen und würdigen der Schweizerische Bäcker-Confiseurmeister-Verband (SBC) und der Schweizerische Hefeverband (SHV) herausragendes, innovatives und beispielhaftes Engagement von Einzelpersonen oder Unternehmen national. Der gestiftete Preis wird an Betriebe vergeben, die nachweislich Ausserordentliches leisten und im Rahmen ihrer Tätigkeit das Schweizer Bäckerei-Confiserie-Gewerbe namhaft gefördert und weiterentwickelt haben. Die Anerkennung wird ohne Bereichseingrenzung verliehen und zeichnet soziales, wirtschaftliches, fachliches und ökologisches Denken und Handeln in dem jeweiligen Unternehmen aus. 2017 konnten erstmals auch Konsumentinnen und Konsumenten Bäckerei-Confiserie-Betriebe für die «Bäckerkrone» nominieren.

«Die Bäckerkrone soll andere Betriebe antreiben, alles zu unternehmen, um eines Tages auch die Auszeichnung der Bäckerkrone zu erhalten», betonte Daniel Daepp, als Vertreter des Hefeverbandes und der Firma Kipfel Hefe an der Preisverleihung. «Seien Sie stets innovativ und kreativ!», rief er die Mitglieder auf, «dann bleibt der Erfolg bestimmt nicht aus.»

38 Betriebe zur Auswahl

Die Jury unter dem Vorsitz von Nicole Emmenegger, Geschäftsführerin des Schweizerischen Hefeverbands, hat sich die Aufgabe nicht leicht gemacht. Insgesamt standen 38 Bäckerei-Confiserie-Betriebe zur Auswahl. Die in die engere Wahl gekommenen Betriebe wurden durch eine Delegation der aus sechs Personen bestehenden Jury (Nicole Emmenegger, Daniel Daepp und Thomas Gamper vom SHV, Silvan Hotz, Irene Muralt und Urs Wellauer vom SBC) besucht und bewertet.

Die beiden Ehrenplätze

Mit der Bäckerei-Konditorei «Handmade» in Steinach waren zwei weitere Betriebe für die Bäckerkrone 2017 nominiert, es sind dies:

– Stadtrösterei Solothurn: Mit dem einmaligen, neuen Konzept von Rösterei und Bäckerei-Confiserie mit Gastronomie gehen Martin Laube und Gabrielle Haller mit ihrer Filiale in Solothurn völlig neue Wege. Durch die branchenübergreifende Zusammenarbeit mit einer Kaffeerösterei eröffneten sich Synergien und neue Horizonte für eine zukunftsweisende Erlebnisgastronomie mit Verkaufsladen. «Wir profitieren vom besten Kaffee in der Region und die Kaffeerösterei von der Qualität meiner Produkte», erklärte Martin Laube in der Reportage im «panissimo» Nr. 26, 1. Juli 2016.

– Bäckerei Kult, Basel: «Was ist für dich die perfekte Bäckerei? Und was ist 2017 eine Bäckerei überhaupt? Unsere Mission ist es, genau das herauszufinden und für dich zu verwirklichen – in der ältesten Bäckerei der Stadt. In der neuen Bäckerei Kult.» Mit dieser Aussage hat das Team der Bäckerei Kult wohl den Zeitgeist getroffen. Jung und dynamisch produziert es Klassiker, die mit neuen Ideen vermischt werden und immer auf der Suche nach dem wahnsinnig Leckeren. Sie verstehen sich aber auch als Treffpunkt für backbegeisterte Teigforscher und Ofen-affine Kulinariker, die vor Ort lernen und austauschen (siehe «panissimo» 10, 28. April 2017).

Gastrostern 2017

Verschiedene Preisträgerinnen und Preisträger aus dem Verbandsgebiet OBC sind für den Gastrostern 2017
nominiert.

Joyelle Creswewll, Schweizermeisterin Bäckerei-Konditorei 2016
Fabina Füger, Bäckerkrone 2017
Urs Köppel, Zukunftsträger Bäckerei-Konditorei 2016
Rebecca Ziegler, Schweizermeisterin Detailhandel BKC 2016

unterstützen Sie Ihren Favoriten beim Voting mit ihrer Stimme.

QV Feier 2017

QV - Feier
Bäcker-Konditor-Confiseur und Detailhandel
am BWZT in Wattwil
vom 5. Juli 2017
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Lehrmeister des Jahres 2016

Der Thurgauer Bäcker-Confiseurmeisterverband gratuliert
seinem Präsidenten
Urs Köppel
zur Auszeichnung
Lehrmeister des Jahres 2016
Bäcker-Konditor Confiseur

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swiss skills 2016

Am 30. November 2016 fand in Luzern die Schlussfeier der swiss skills statt.
Die Ostschweizer Berufsverbände können Stolz sein auf ihren Berufsnachwuchs. Die Kandidatinnen und Kandidaten zeigten hervorragende Leistungen.

Fachrichtung Bäckerei-Konditorei
1. Rang Joyelle Creswell, Kradolf / TG | Ausbildungsbetrieb Mohn AG, Berg
4. Rang Stefanie Zünd, Montlingen/ SG | Ausbildungsbetrieb Rhybeck, Kriessern

Detailhandelsfachfrau
1. Rang Rebecca Ziegler, Niederbüren / SG | Ausbildung Beck Künzle GmbH Gossau

Fachrichtung Konditorei-Confiserie
4. Rang Pascal Kölbener, Horn / TG | Ausbildungsbetrieb Confiserie Hirschy AG, Wil
4. Rang Silas Bösch, Wallisellen | Ausbildungsbet. Confiserie Köppel AG, Romanshorn

Die ganze Ostschweizer Bäcker-Confiseur Familie freut sich über die grossen Erfolge und gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren Auszeichnungen. Herzlichen Dank für Ihren ausserordentlichen Einsatz.

Podest Bäckerei-Konditorei | Detailhandelsfachfrauen

QV - Feier
BKC und Detailhandel
am GBS St.Gallen
vom 25. Juni 2016
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QV Feier 2016 der Berufe Bäcker-Konditoren EFZ, Konditor-Confiseure EFZ, Bäcker-Confiseure EBA und Detailhandel EFZ

Am Samstag 25. Juni fand in der Aula des GBS St. Gallen die QV Feier verschiedener Dienstleistungsberufe statt. Festlich gekleidet und gut gelaunt erschienen die Lernenden fast vollzählig an die speziell für sie organisierte Feier. Amüsante Geschichten, akrobatische Cheerleaderinnen und ein leckeres Buffet waren nebst den Diplomen weitere Highlights des Abends.

Pünktlich um 18.00 Uhr begrüsste Roland Räber, Präsident des Bäcker- Confiseur Meisterverbands St. Gallen, die Lernenden mit ihren Angehörigen. Dass die Schweiz wenige Minuten vor seiner Begrüssung ihr Achtelfinalspiel gegen Polen im Penaltyschiessen verloren hatte, war zu diesem Zeitpunkt bereits vergessen. Nur Alois Oswald, Abteilungsleiter der Dienstleistungsberufe am GBS St. Gallen, der das Wort nach Roland Räber ergriff, erwähnte das Ausscheiden der Fussball- Nati im Zusammenhang mit seiner amüsanten Erzählung über Scheitern und Erfolg nochmals. „Als Erfolg darf das Bestehen der Lehre gewertet werden und dies ganz unabhängig der Endnote.“ Mit diesen Worten übergab Alois Oswald das Wort wieder an Roland Räber. Dieser bat nun die Lernenden der verschiedenen Fachbereichen, Klassenweise die Bühne zu betreten um ihr Diplom entgegenzunehmen. Alle Lernenden welche eine Gesamtnote über 5.3 erzielten, wurden speziell erwähnt und erhielten einen Blumenstrauss. Für ein Raunen unter den Besuchern sorgte Kölbener Pascal, Lernender der Confiserie Hirschy AG in Wil, welcher mit der Note 5.9 den absoluten Spitzenwert erzielte. Ebenso wurden 5 Lernende ausgezeichnet, die im Bereich Allgemeinbildung eine Note zwischen 5.3 und 5.7 erzielten.

Der anschliessende Apéro riche bot, ob salzig oder süss, für alle Gäste etwas. Die frisch diplomierten tauschten sich mit Lehrpersonen, Lehrmeistern und Angehörigen aus und die eine oder andere Anekdote der vergangenen Lehrjahre wurde zum Besten gegeben. Der gelungene Abend wird bei allen in schöner Erinnerung bleiben.

GV 2016 des OBC

Präsident und Sekretär an der GV 2016

Präsident und Sekretär an der GV 2016

Die Generalversammlung des OBC stand ganz im Zeichen des Sekretariatswechsels. Der langjährige Sekretär, Guido Strässle, ist verabschiedet worden. Mit viel Herzblut und Engagement hat er sich während 15 Jahren für den Verband eingesetzt. Der Präsident André Müller-Roost verdankte die Arbeit und übergab dem scheidenden Sekretär ein schönes Geschenk.

Die ordentlichen Traktanden wurden durch den Präsidenten zügig abgewickelt. Alle Geschäfte sind durch die Versammlung genehmigt worden.